Das Pareto-Prinzip

Ein schönes Sprichwort lautet: „Ein Film wird nie fertig, man gibt nur irgendwann auf“. Ähnlich verhält es sich mit Drehbüchern. Da stimmt der Dialog noch nicht ganz, hier kommt die Szene noch nicht hundertprozentig auf den Punkt und außerdem ist es sowieso immer zu lang, aber wo kann man noch kürzen?

So ging es auch der Drehbuchautorin Debbie Moon mit einem Projekt, als sie vom Pareto-Prinzip erfuhr. Das Prinzip, auch bekannt als 80-zu-20-Regel, besagt, dass 80 Prozent des Ergebnisses eines beliebigen Projekts in 20 Prozent der Zeit erreicht werden, während die verbleibenden 20 Prozent die restlichen 80 Prozent der Zeit in Anspruch nehmen.

Debbie Moon fragt sich in einem Beitrag auf ihre Blog, was das Pareto-Prinzip für Drehbuchautoren bedeutet.

Sie kommt zu dem Schluss, dass 80 Prozent der Wirkung eines Drehbuchs aus einer kleinen Zahl von Schlüsselszenen und Figurenmomenten resultieren. Auf genau die sollte man sich konzentrieren, wenn man an einem Drehbuchentwurf arbeitet. Der Rest ist – zumindest für ein frühes Stadium der Stoffentwicklung – Zeitverschwendung, da sich vieles davon ohnehin ändern wird.

Ein interessanter Ansatz, den ich versuchen werde, beim nächsten Projekt zu beherzigen.

3 thoughts on “Das Pareto-Prinzip

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