Depeschen aus der Drehbuchhölle

Wer schon immer mal wissen wollte, wie es im Fegefeuer der unendlichen Drehbuchentwicklung aussieht, für den ist dieses Buch von David Hughes genau das Richtige: „Tales from Development Hell“ ist denn auch der treffende Titel.

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Nachlesen kann man darin die endlosen Entwicklungsgeschichten von nie realisierten Filmen wie Darren Aronofskys „Batman“-Projekt, Ridley Scotts „Crisis in the Hot Zone“ oder den unzähligen gescheiterten Versuchen, das Leben von Howard-Hughes zu verfilmen, bevor mit „The Aviator“ am Ende doch noch einer das Licht der Welt erblickte.

Die Entstehungsgeschichte vom „Herr der Ringe“ war offenbar beinahe ebenso episch wie dessen Romanvorlage und Tim Burtons „Planet der Affen“ lag über zwei Jahrzehnte bei fast jedem auf dem Tisch, der in Hollywood Rang und Namen hat, wie man in einem Auszug aus dem Buch auf „Wired“ nachlesen kann.

Für angehende Drehbuchautoren ist die Lektüre vermutlich allzu ernüchternd. Schreiber, die in Lohn und Brot stehen, könnten das Buch aber vielleicht aufbauend finden – schließlich ist es immer gut, zu wissen, dass es anderen auch nicht anders geht.

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