Zur Ökonomie von »Mad Men«

Beim Jammern über die Misere des deutschen Fernsehens wird immer wieder gern auf amerikanische Qualitätsserien wie „Mad Men“, „Breaking Bad“ oder „The Wire“ verwiesen. Dass diese Serien als Nischenprodukte für Pay-TV-Sender konzipiert sind, die selbst auf dem riesigen US-Markt bei ihrer Erstausstrahlung selten über 3 Mio. Zuschauer erreichen und insofern nicht wirklich mit Mainstream-Produktionen deutscher Free-TV-Sender verglichen werden können, fällt in dieser Diskussion gern unter den Tisch.

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Die spannende Frage dabei ist, wie sich diese durchweg aufwendig produzierten Serien bei derart niedrigen Zuschauerzahlen überhaupt für die Sender rechnen.

Die Antwort darauf gibt ein äußerst aufschlussreicher Artikel in der New York Times. Die schöne Hoffnung, mit dem erwartetem Einstieg deutscher Pay-TV-Sender in die Fiction-Produktion würde hierzulande alles besser werden, wird sich demnach wohl leider nicht erfüllen.

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