Liebe im Kino

Die klassische RomCom ist zur Zeit im Kino ziemlich tot. Zu lange hat man auf bewährte Strickmuster gesetzt, die das Publikum auch überraschend lange dankbar angenommen hat. Inzwischen traut sich aber kaum ein Star mehr an das Genre, das noch vor ein paar Jahren die Multiplexe gefüllt hat.

Interessanterweise reüssieren dafür in letzter Zeit kleinere Filme über romantische Verwicklungen, die ihre Geschichten nicht mehr ganz so locker-flockig erzählen und die Komplexität romantischer Beziehungen ernster nehmen. Was letztes Jahr mit „Silver Linings Playbook“ begann, setzt sich dieses Jahr mit Filmen wie „Enough said“, „The Spectacular Now“, „Blue is the Warmest Color“ und anderen fort, wie Alexander Huls in einem lesenswerten Artikel im Atlantic ausführt.

Mit ihrem realistischeren und damit auch dramatischerem Blick sprechen diese Filme allerdings ein ganz anderes Publikum an, als die Popcorn-Filme der klassischen Romantic Comedy. Es dürfte daher nur eine Frage der Zeit sein, bis sich auch die RomCom neu erfindet. Und vielleicht schaut sie sich ein bisschen was ab, von diesen kleineren, leiseren Filmen.

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